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Strahlende, glatte Haut durch eine Vakuummassage?
Die Schröpfmassage (Auch Cupping genannt) ist ein jahrhundertealtes Heilverfahren zur Entspannung und Entgiftung.

Schröpfmassage - schöne Haut durch Schröpfgläser

Vielleicht kennt ihr Bilder auf denen Personen kreisrunde Blutergüsse auf dem Rücken haben, oder habt euch selbst schon einer Schröpfmassage unterzogen.
Dass man mit diesen Gläsern nicht nur Rückenleiden mindern kann, sondern Falten und Cellulite einfach „wegsaugen“ kann, war mir neu.
Das musste ich natürlich sofort ausprobieren.
Ich bin zwar mit einer schönen Haut gesegnet und habe weder viele Falten noch besonders stark Cellulite, aber wir wollen ja, dass das noch lange so bleibt- und zwar auf natürlichem Wege.

Ich habe mich lange in das Thema eingelesen, mir ein Set von Schröpfgläsern bestellt und gleich „losgesaugt“.
Was soll ich sagen: Ich bin begeistert!
Ich kann euch keine Vorher-Nachher-Bilder zeigen, da ich wie gesagt nicht viele Falten vorweisen kann.
Aber ihr kennt das ja: Den kleinen aber für mich feinen Unterschied merkt man meist nur selbst.
Sogar mein Freund schröpft schon- meine Mutter und Schwester brauch ich gar nicht erwähnen.

Meine Haut im Gesicht ist viel feiner und wie „aufgepolstert“ und mein Bauch und Oberschenkel sehen noch straffer aus.
Wie kommt das?

 

Wirkung der Schröpfmassage

In der naturheilkundlichen Praxis wird die Schröpfmassage zur Ausleitung von Giftstoffen und zur Entspannung der Muskeln angewendet.
Der Stoffwechsel und die Durchblutung werden angeregt, was zu einer Lockerung der Muskulatur kommt und Verspannungen und Kopfschmerzen lindern soll.
Das Fettgewebe wird bearbeitet-  durch die Entschlackung wird das Bindegewebe gestrafft- Cellulite wird gemildert.
Im Gesicht erzielt man eine straffende Wirkung indem der Stoffwechsel in den Zellen aktiviert wird, die dann mit Hilfe von Enzymen Collagen und Elastin produzieren.
Narben und Schwangerschaftsstreifen sollen auch erfolgreich behandelt werden können (Kann ich nicht beurteilen, da ich beides nicht habe).

 

Anwendung der Schröpfgläser

Man ölt die zu behandelnde Hautregion gut ein (Ich verwende Kokosöl), damit die Gläser gut rutschen.
Die Gläser bleiben nicht wie bei der traditionellen Methode über längere Zeit an der selben Stelle, sondern man bewegt die Gläser!
Durch ansaugen der eingeölten Haut entsteht der gewünschte Unterdruck, der bis in die unteren Hautschichten reicht.
Ich führe die Bewegungen mehrmals vor dem Spiegel aus, bis die Haut sichtlich gerötet ist.

Im Gesicht verwende ich die beiden kleinsten Gläser.
Ich streiche immer Richtung Lymph-Fluss, d.h. von der Kopfmitte Richtung Ohr.
Vorsicht im Bereich der Augen- die Haut ist sehr empfindlich und benötigt wenig Druck!

An den Oberschenkeln streiche ich bis zur Hüfte hoch.
Wenn ihr einen netten Partner habt, ist es einfacher, wenn er euch im Liegen schröpft (haha), aber ich mache es auch immer selbst im Stehen vorm Spiegel.

Man sollte abends schröpfen, da die Haut dann aufnahmefähig ist und man sie nicht mit Umwelteinflüssen belasten möchte.
Ein- bis zweimal die Woche schröpfen sollte genügen- die Haut soll sich erst wieder erholen.
Pro Hautareal schröpfe ich nicht lange: D.h. im Gesicht ca. 3 min und pro Oberschenkel auch nicht länger- die Haut wird sehr schnell rot und das reicht mir an Durchblutung. Über die gleiche Stelle streiche ich nur ca. 3x.

Muttermale, Pickel und Narben werden ausgespart. Drüsen werden nicht massiert (Z.B. Halsmitte).
Nach der Anwendung sollte ihr ausreichend trinken, da die Giftstoffe den Körper ja verlassen sollen.
Ich habe in der Nacht nach dem Schröpfen sogar immer Durst.

 

Fazit

Ihr werdet durch die Schröpfmassage keine Wirkung wie mit Botox erzielen- aber ganz ehrlich: Wollen wir auch nicht ;).
Ich finde meine Haut ist noch einen Ticken schöner geworden und ich bin mir ganz sicher, dass ich es mir in 10 Jahren danken werde.
Wenn ihr Fragen habt, postet es gern in die Kommentare, damit alle was davon haben.

Meine Schröpfgläser (*Anzeige):

 

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