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Meine Gedanken zum Thema „Perfektionismus“

 

Nie zuvor waren die Themen „Achtsamkeit“, „Selbstoptimierung, „Best version of myself“, etc. so aktuell wie jetzt.
Gefühlt erscheinen täglich neue Bücher, wie man noch besser werden kann- egal ob beim Sport, der inneren Einstellung, Ernährung – alles soll optimiert, wenn nicht sogar perfektioniert werden.

Perfektionismus ablegen

 

Ich befasse mich schon über ein Jahrzehnt mit diesen Themen.
Früher dachte ich immer, ich muss alles, was in diesen Büchern steht umsetzen, um mein Leben noch glücklicher, ausgewogener, ja besser zu machen.

 

Heutzutage wird man aber überhäuft mit Informationen, wie man in jedem Bereich des Lebens noch besser werden kann.
Versteht mich nicht falsch, ich finde es klasse, wenn jemand an sich (egal in welchem Bereich) arbeiten möchte, bzw. den Wunsch hat sich zu verbessern.
Auch ich habe Baustellen, an denen ich arbeiten möchte, z.B. würde ich gerne nicht immer sofort reagieren wollen- sprich eine Situation erst mal eintreffen lassen, beobachten und dann in Ruhe entscheiden, wie bzw. was ich machen werde.
Durch unsere schnelllebige Zeit haben wir das Gefühl auch schnell sein zu müssen.
Wir sind aber keine Maschinen und brauchen diesem Tempo nicht Schritt zu halten.

 

Wie soll ich nun den Perfektionismus ablegen?

 

All die Tipps in den Büchern sind toll, doch die Flut lässt uns oft das Wesentliche nicht mehr erkennen.
Was will ich eigentlich verbessern?
Und vor allem Warum?
Versuche nicht viele Baustellen auf einmal anzupacken.
Du willst dich gesünder ernähren? Dann starte mit diesem Vorhaben.
Gib den Gedanken auf, dass du von heute auf morgen dein ganzes Leben optimieren kannst.

 

Mir fällt es selbst oft schwer nicht immer alles perfekt haben zu wollen- egal ob beim Sport, bei der Arbeit oder mit den Plänen, die man macht.
Es läuft nicht immer so, wie man das will.

 

Beispiel Yoga: Als der Yoga-Hype auf Insta ausbrach, wollte jeder möglichst schnell die schwierigen Positionen erlernen.
Doch darum geht es beim Yoga nicht!
Es ist nicht wichtig die Zehen zu erreichen, sondern der Weg dorthin ist, was zählt.
Ich habe nie gewisse Positionen geübt, doch durch die jahrelange Praxis konnte ich die schwierigen Asanas oft auf Anhieb.

Beispiel Arbeit: Jeder der im Dienstleistungs-Bereich tätig ist, kann ein Lied davon singen, wie schwer es ist immer jeden zufrieden zu stellen.
Ich gebe immer 100% in meinem Beruf.
Doch ich habe irgendwann gelernt, dass ich (Als Evi) nicht für die Laune von meinen Gästen verantwortlich bin – ich tue alles, was in meiner Macht steht, doch wenn ich merke, dass derjenige einfach glücklich in seinem Unglücklich-Sein ist, versuche ich nicht auf Biegen und Brechen diese Person „umzukehren“.
Jeder ist seines Glückes Schmied und ich tue meinen Teil indem ich jedem mit der gleichen Freundlichkeit entgegentrete.

 

Nehmt das Leben nicht so ernst, chillt lieber mal ne Runde zu viel und vertraut einfach darauf, dass alles so kommt wie es kommen soll.
Wenn dir Meditieren oder Yoga nicht liegt, zwing dich nicht dazu- es gibt andere Wege um Stress abzubauen und zu sich zu finden- zum Beispiel beim Spazieren gehen.
Wenn du noch nicht die Figur erreicht hast, die du dir wünscht, bestrafe dich nicht mit zu viel Sport und einer zu strikten Ernährung – körperliche Veränderungen brauchen seine Zeit!

 

Geniesse den Prozess- habe Spass daran während du dich Richtung „Ziel“ bewegst.
Wer kennt das nicht: Wenn man ein gewisses Ziel erreicht hat, für das man zum Teil Jahre gearbeitet hat, was passiert dann?
Bin ich jetzt so viel glücklicher?
Ich blicke zurück und meist geht das Leben einfach so weiter und man hat schon die nächste Baustelle angegriffen.

 

Mein absolutes Lieblings-Buch, das jedes Mal eine andere wertvolle Botschaft für mich hat, je nachdem in welcher Lebenslage ich gerade bin, ist Der Alchimist (*Anzeige).

 

Wir verlangen so viel von uns selbst.
Sei stolz wie weit du es bisher geschafft hast und lebe einfach im Jetzt.

 

Happiness isn’t about getting what you want all the time.
It’s about loving what you have and being grateful for it.

Perfektionismus ablegen

Mehr zu diesem Thema findest du in meinem Blog-Post über Selbstliebe.

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